Sonne und gesunde Ernährung

Vitamin D ist eines der wenigen Vitamine, die der menschliche Körper zu einem großen Teil (bis zu
90 %) selbst produzieren kann, und welches er nur zu einem geringen Anteil über die Nahrung aufnimmt.
Um eigenständig ausreichend Vitamin D produzieren zu können, ist der regelmäßige Aufenthalt
im Freien mit unbedeckten Armen, Gesicht und Dekolleté ohne Sunblocker nötig, da dieses Vitamin in
der Haut durch UV-B-Strahlung gebildet wird. Dabei ist in den Monaten von März bis September schon
ein Zeitraum von ca. 15 Minuten in der direkten Sonne ausreichend, um den körpereigenen Bedarf
zu decken. Selbstverständlich sollte kein Sonnenbrand riskiert werden, der ein Risiko für späteren
Hautkrebs darstellen kann. Um einen gesunden Vitamin D Spiegel im Körper zu unterstützen, kann auch
durch die Nahrungsaufnahme von Lebertran, Lachs, Steinpilzen und Champignons Vitamin D zugeführt
werden.

Obwohl es so einfach scheint, sind in den Wintermonaten ca. 70 % der Deutschen mit Vitamin D
unterversorgt, 25 % weisen sogar bedrohliche Werte auf. Das liegt u. a. daran, dass die Deutschen
mehr und mehr zu „Stubenhockern“ werden, aber auch die geografische Lage Deutschlands auf der
Nordhalbkugel nicht optimal ist. Besonders gefährdet sind bettlägerige Patienten, junge Menschen in
der Wachstumsphase, Stillende, Veganer/Vegetarier aber auch Menschen, die aus religiösem Grund
ihre Körper bedecken.

Das Wohlfühl-Vitamin

Vitamin D ist ein Multitalent in seiner Wirkung auf den menschlichen Organismus. Es spielt eine
wichtige Rolle beim Calcium- und Phosphat-Stoffwechsel und reguliert somit den Auf- und Abbau
der Knochen. Dabei stärkt es nicht nur den Knochen sondern auch den Muskelaufbau, was gerade
im Alter Auswirkungen auf das Sturzrisiko und dessen Folgen haben kann.

Wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass Vitamin D eine unterstützende Wirkung
bei der Infektabwehr einnimmt, was der Grund für eine höhere Infektanfälligkeit im Winter sein kann.
Es steigert die Produktion von körpereigenen Antibiotika, wodurch die Infektiosität von Erkältungsviren
gesenkt wird. Aktuelle Forschungen beschäftigen sich auch mit der Wirkung von Vitamin D
auf die Kontrollfunktion bei der Zellentwicklung. Man vermutet, dass ein ausreichender Vitamin DSpiegel
eine gute Vorbeugung gegen Krebserkrankungen sein kann.

Eine Studie aus Finnland an Kleinkindern belegt, dass die Einnahme von Vitamin D das Risiko, an
Diabetes Typ I zu erkranken, um bis zu 80 % reduzieren kann.

Nicht zu vergessen ist die Wirkung des Vitamins auf die Psyche. Es kann das Risiko für Depressionen senken
und auch grundsätzlich Stimmungsschwankungen, von denen viele gerade in den Wintermonaten
betroffen sind, entgegen wirken.

Prävention und Rehabilitation

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob Ihr Körper mit ausreichend Vitamin D versorgt ist oder
wenn Sie unter einem der erwähnten Symptome leiden, sprechen Sie Ihren behandelnden
Arzt an. Selbstverändlich können Sie über eine Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) Ihren
Vitamin D-Spiegel auf eigenen Wunsch kontrollieren lassen.

Leider übernimmt die Krankenkasse in der Regel diese Kosten nicht, weshalb Sie diese selber
tragen müssen. Ihr behandelnder Arzt wird Sie gerne über die voraussichtliche Gebühr informieren
und berät Sie, wie Sie einem Vitamin DMangel entgegen wirken oder ein vorhandenes
Defizit ausgleichen können.

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