Der Weg der Infektion

Die Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die durch Parasiten (Toxoplasma gondii) verursacht wird.
Eine Infektion findet hauptsächlich über infizierte Katzen (enger Katzenkontakt oder Katzenkot) und nicht
ausreichend gegartes Fleisch (z.B. rohes Mett) statt. Die Erreger der Toxoplasmose sind überaus widerstandsfähig
gegenüber Umwelteinflüssen und können sehr lange außerhalb eines Organismus existieren. Daher
ist die Toxoplasmose eine weit verbreitete Infektionskrankheit, die aber für einen gesunden Menschen völlig
harmlos ist.

Symptome einer Toxoplasmose

Häufig verläuft eine Toxoplasmoseinfektion völlig unbemerkt. Eine typische Symptomatik gibt es nicht. Es
können gelegentlich grippeähnliche Beschwerden und/oder Lymphknotenschwellungen auftreten.

Toxoplasmose in der Schwangerschaft

Falls eine Frau vor der Schwangerschaft eine Toxoplasmose durchgemacht hat, besteht eine lebenslange
Immunität. Die gebildeten Antikörper gegen den Toxoplasmose-Erreger schützen vor einer erneuten Infektion.
Kommt es zu einer Schwangerschaft, besteht dieser Schutz auch für das ungeborene Kind.

Risikoreicher ist dagegen eine Erstinfektion mit Toxoplasma kurz vor oder während der Schwangerschaft.
In diesem Fall kann die Krankheit auf das Kind übertragen werden. Ohne Behandlung können schwerwiegende
Schädigungen, insbesondere des kindlichen Gehirns, auftreten.

Diagnostik und Therapie der Erkrankung

Die Diagnose einer Toxoplasmose wird durch den Nachweis spezifischer Antikörper im Blut gestellt. Eine
frühzeitige Diagnose ist für den Therapieerfolg entscheidend. Daher wird eine mehrfache Kontrolle (in
der 18. sowie zwischen der 24. und 28. und zwischen der 33. und 35. Schwangerschaftswoche) bei nicht geschützten
schwangeren Patientinnen empfohlen. Ergibt sich aus der Blutuntersuchung der Verdacht auf eine
akute Infektion, wird unverzüglich die Behandlung mit einem Antibiotikum eingeleitet.

Kosten für den Toxoplasmose-Test

Diese Vorsorgeuntersuchung ist leider nicht Bestandteil der Mutterschaftsvorsorge. Sie wird in der Regel
daher nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, sondern nur dann, wenn ein konkret begründeter
Infektionsverdacht besteht.

Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)

Auf eigenen Wunsch getätigte Vorsorgeuntersuchungen (Individuelle Gesundheitsleistungen)
müssen von der Patientin selbst gezahlt werden, z.B. für die Untersuchung, Blutentnahme, Laboranalysen,
Beratung etc.

Bitte sprechen Sie hierzu Ihren behandelnden Arzt an.

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Unsere Öffnungszeiten

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