Was ist Osteoporose?

Osteoporose („Knochenschwund“) ist eine Volkskrankheit mit bis zu 6 Millionen Betroffenen in Deutschland.
Ab dem 40. Lebensjahr ist ein langsamer Abbau der Knochenmasse als Alterungsprozess normal. Bei der
Osteoporose geschieht dieser Abbau durch verschiedenste Ursachen schneller und kann bis zum Funktionsverlust
führen, d.h. zum Auftreten von Knochenbrüchen (Spontanfrankturen). Durch den Einfluss der
Östrogene auf den Knochenstoffwechsel sind Frauen in den Wechseljahren besonders gefährdet. Über ein
Viertel der Frauen entwickelt nach dem Erreichen der Wechseljahre durch die geringere Östrogenproduktion
des Körper eine Osteoporose.

Wie wird Osteoporose erkannt?

Häufig bemerkt der Patient erst im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung körperliche Veränderungen.
Hierzu gehören z.B. die Abnahme der Körpergröße oder die Bildung eines Rundrückens. Es gibt
aber Untersuchungsmöglichkeiten, die der Diagnosestellung dienen. Vorweg sind hierzu vier wichtige Fragen
zu klären:

  1. Wie ist der aktuelle Knochenzustand?
    Zur Beantwortung dieser Frage wird eine Knochendichtemessung durchgeführt. Sie kann eine
    Momentaufnahme des Zustandes Ihrer Knochen liefern und gibt Auskunft darüber, ob ein
    altersentsprechender Befund vorliegt.
  2. Liegt ein erhöhter Knochenabbau vor?
    Ob ein unabhängig vom momentanen Zustand gesteigerter Knochenabbau vorliegt, kann durch die
    Ermittlung von bestimmten Laborwerten festgestellt werden. Hierbei können gezielt Abbauprodukte
    des Knochenstoffwechsels (Pyridinolin) im Urin nachgewiesen werden.
  3. Welche individuellen Ursachen für eine Osteoporose liegen vor?
    Einige Ursachen für das Auftreten einer Osteoporose können auch durch Laboruntersuchungen
    ermittelt werden. Dazu zählen z.B. die Bestimmung der Sexualhomone, des Vitamin D-Spiegels, des
    Parathormons und des Calciumspiegels.
  4. Feststellung der eventuell genetischen Vorbelastung
    Manche Menschen haben aufgrund genetischer Faktoren ein erhöhtes Risiko, an einer Osteoporose zu
    erkranken. Durch eine Gen-Analyse lässt sich dieses Risiko einschätzen und durch entsprechende
    Vorsorgemaßnahmenverringern.

Kann ich mich durch gesunde Lebensführung vor einer Osteoporose schützen?

Durch regelmäßige sportliche Aktivität inklusive Muskelktraining und eine gesunde Ernährung kann einer
Osteoporose vorgebeugt werden. Wichtig ist z.B. die ausreichende Versorgung von Calcium durch Milch
und Milchprodukte, calciumreiche Mineralwässer sowie grünes Gemüse (Grünkohl, Brokkoli, Lauch).
Für einen gesunden Knochen ist auch die ausreichende Zufuhr von Vitamin D von großer Bedeutung.
Dieses ist vor allem in Seefisch enthalten und wird (vor allem im Sommer) durch den Einfluss von
Sonne durch die Haut vom Körper selbst gebildet.

Welche Faktoren begünstigen Osteoporose?

Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und Untergewicht begünstigen das Auftreten und den Verlauf von
Osteoporose.

Wie kann ich mich vor der Erkrankung und deren Fortschreiten schützen?

Aufgrund der Ergebnisse der geschilderten Unterschuchungen und des persönlichen Risikoprofils kann
Ihr behandelnder Arzt/Ihre behandelnde Ärztin Ihnen Ratschläge zur Verhinderung einer Osteoporose geben
oder eine Behandlung einleiten.

Kosten für eine Osteoporose-Vorsorge

Die geschilderten Leistungen werden in der Regel nicht oder nur eingeschränkt von den gesetzlichen
Krankenkassen bezahlt. Sie gehören zu den sogenannten IGeL-Leistungen (Individuelle Gesundheitsleitungen)
und müssen vom Patienten selbst bezahlt werden.

Bitte sprechen Sie hierzu Ihren Arzt/Ihre Ärztin an.

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