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Sie haben Amalgam-Füllungen in den Zähnen oder haben diese gehabt?

Welche Bedeutung haben Amalgamfüllungen für die Gesundheit?

Amalgame sind Legierungen des Quecksilbers mit Silber, Zinn und Kupfer, die auf Grund ihrer Materialeigenschaften seit langem in der Zahnheilkunde als Füllungsmaterial verwendet werden. Ihr breiter Einsatz hat dazu geführt, dass sie neben der Ernährung eine der Hauptbelastungsquellen für Quecksilber in der Allgemeinbevölkerung darstellen. In verschiedenen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass die Quecksilberwerte im Urin von Amalgamträgern zum Teil zwei- bis dreifach höher liegen als die Werte von Personen ohne Amalgamfüllungen. Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen gesundheitlichen Problemen und Amalgamfüllungen ist bisher nur für allergische Reaktionen belegt. Möglich scheint aber, dass die langjährige Einwirkung des Amalgams in der Mundhöhle ein noch unbekanntes Risiko bedingt. Risikofaktoren könnten Kombinationswirkungen mit anderen Chemikalien oder eine erhöhte Empfindlichkeit bestimmter Personengruppen sein. Mit er Quecksilberbelastung aus Amalgamfüllungen werden verschiedene Symptome in Verbindung gebracht: z.B. Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Depressionen, Haarausfall, Infektanfälligkeit und Erkrankungen des Nervensystems. Durch den Kontakt von Amalgam mit anderen Metallen im Mund kann es zu elektrochemischen Reaktionen kommen. Damit werden Störungen des Geschmacksinns und Entzündungen der Mundschleimhaut in Verbindung gebracht. Demgegenüber sind bei akuten und chronischen Vergiftungen nach der Aufnahme sehr hoher Quecksilbermengen, z.B. am Arbeitsplatz, Schädigungen der Nieren und neurologische Krankheitsbilder belegt.

Quecksilbernachweis

Verschiedene Untersuchungsmethoden geben Auskunft über die Quecksilberbelastung im Organismus. Die Quecksilberkonzentration im Blut spiegelt die kurzfristige Belastung aus Nahrungsmitteln wieder. Dagegen ist die Bestimmung im Urin geeignet, eine chronische Quecksilberbelastung festzustellen. Um Schwankungen der Quecksilberkonzentration im Laufe des Tages zu berücksichtigen, sollte der Urin 24 Stunden gesammelt werden. Beim so genannten "Dimavaltest" wird durch ein Medikament (DMPS/Dimaval) Quecksilber aus dem Körper freigesetzt und in Verbindung mit Dimaval gemessen. Zur Abschätzung der Quecksilberfreisetzung aus Amalgamfüllungen in die Mundhöhle soll der "Kaugummitest" dienen. Dabei wird der Gehalt an Quecksilber im Speichel vor und bei dem Kauen bestimmt. Das Ergebnis dieses Testes ist weniger aussagefähig, was die tatsächlich vom Körper aufgenommene Quecksilbermenge betrifft.

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