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PDF Präanalytik

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Leitlinien der Stufendiagnostik

Empfehlungen zum rationellen und diagnostisch effizienten Einsatz vorhandener Laboruntersuchungen

In der Labordiagnostik stehen zur Beantwortung verschiedenster diagnostischer Fragestellungen immer mehr Untersuchungsmethoden zur
Verfügung. Unter medizinischen, aber auch wirtschaftlichen Gesichtspunkten rückt die Etablierung von diagnostischen Leitlinien als Stufenprogramme
in den Vordergrund.
Bei der Stufendiagnostik werden zunächst sensitive Such- oder Screeningverfahren eingesetzt, um dann anhand der Testergebnisse das weitere
Vorgehen festzulegen. Es schließen sich ggf. eine zweite oder mehr Stufen an, um die endgültige Diagnose stellen zu können. Dieses
Vorgehen ist unter Beachtung der folgenden Bedingungen in aller Regel auch kostengünstiger:

 Ausreichende Probenstabilität:
Die Probe wird derart aufbewahrt, dass auch spätere Untersuchungen von empfindlichen Parametern noch möglich sind (abweichende
Nachforderungszeiten siehe auch Tabelle Seite 82/83

 Hohe Sensitivität der Screeningstests:
Laboruntersuchungen, die in der ersten Stufe als Screening eingesetzt werden, müssen sehr sensitiv (also empfindlich) sein, um einen möglichst
hohen Prozentsatz der Kranken zu erkennen.

 Kostenbewusstsein:
Es hat sich bewährt, zunächst „preiswertere“ Laboruntersuchungen für das „Screening“ einzusetzen. Hiervon wird abgewichen, wenn das
„teurere“ Laborverfahren eindeutige diagnostische Vorteile hat

 Orientierung an Prävalenz und Inzidenz:
Nach dem Grundsatz „Das Häufige ist häufig, das Seltene selten“ werden zunächst die häufigen Verdachtsdiagnosen abgeklärt.

 Zeitmanagement der Stufendiagnostik:
Der Kostendruck im Gesundheitswesen fordert eine zeitlich effiziente Labordiagnostik. Bei entsprechender Indikation sollten bzw. können
einzelne Stufen der Labordiagnostik zusammengefasst werden.

 Stufendiagnostik als Auftrag:
Im Bereich der vertragsärztlichen Versorgung ist zu beachten, dass die beauftragten Leistungen nach Art und Umfang nur nach Zustimmung
des den Auftrag erteilenden Arztes durchgeführt werden dürfen.
In den Labors des Laborverbundes für medizinische Diagnostik sind verschiedenste Laborprogramme zur Stufendiagnostik etabliert. Diese
orientieren sich an eigenen langjährigen Erfahrungen sowie an den veröffentlichen Leitlinien von Fachgesellschaften. Die genannten Vorschläge
erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sollten für den jeweiligen klinischen Einzelfall auf ihre Anwendbarkeit hin geprüft
werden.

Unsere Öffnungszeiten

Mo., Di. und Do. 08:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Mi. und Fr. 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr

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Kontakt

Partnerschaftspraxis für Laboratoriumsmedizin
und Mikrobiologie

Tel 05151 / 95 30 0
Fax 05151 / 95 30 5000

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